Kuwi-Weihnachtsfeier 2010

Eine unter vielen? Von wegen!

Ein "Augenzeugen"-Bericht von Susanne Dickel

„Weihnachtsfeier? Na ja, da ist die von meinem Job, von meinem Sportverein, von meiner WG und von meinen Freunden hier und natürlich auch von denen zu Hause…“

Ja, im Dezember ist es schon schwer, alle Termine auf die Reihe zu kriegen. Aber den von der Kuwi-Weihnachtsfeier sollte man sich dick und fett im Kalender anstreichen! Denn auch 2010 haben wir wieder bewiesen, dass es sich lohnt, bei uns vorbeizuschauen.

„Hohoho! Ab jetzt wird Glühwein im Asta-Wohnzimmer ausgeschenkt! Und Astra-Bier gibt’s natürlich auch!“, tönte der Weihnachtsmann laut. „Wenn ihr nicht die Band Nicecrits verpassen wollt, dann mir nach!“

Die meisten im gut besetzten Hörsaal drei folgten der Anweisung des Roten Mannes, der allerdings ohne Rentiere daherkam. Also zu Fuß die Stufen hinauf in den ersten Stock von Gebäude neun. Da stieg schon der Geruch von heißem Glühwein in die Nase.

Den gab’s ausnahmsweise nicht im Asta-Wohnzimmer, sondern im Seminarraum gegenüber. Der war schon geschmückt und mit Sofas, Stehtischen, Weihnachtsbaum und Geschenken für den Ansturm gerüstet. Die Mädels hinterm Tresen allerdings kamen kaum hinterher mit dem Ausschenken des Glühweins, so viele Kuwis wollten sich mit dem Getränk – mit oder ohne Schuss – aufwärmen.

Zur Einstimmung gab‘s zunächst Musik vom Laptop und Bilder von der Sommer-Exkursion nach Istanbul an der Wand. Und wer sich noch künstlerisch betätigen wollte, konnte seine Version eines „Kuwi-Tiers“ malen.

Um halb zehn ging’s dann richtig los: Momo und seine Jungs von der Band Nicecrits stürmten die Bühne des Asta-Wohnzimmers. Der, wie sie selbst sagen „melodische Mix aus Rock, Soul und Blues“ bescherte ihnen einige neue Fans unter den Lüneburger Kuwis.

Tja, und dann lernte man eine neue Seite der Leuphana Dozenten kennen. Denn Hanno Balz übernahm das DJ-Pult und ließ die Studis tanzen. Aber nicht nur die! Mitten im Gewühl fanden sich auch Herr Pez und Frau Thomas ein. „Klasse!“, befand der Dekan.

Dabei stimmte er überein mit den Party-Gästen, die erst nach sechs Stunden Weihnachtsfeier langsam das Feld räumten. „Super Sache! Klasse Aktion!“, hieß es zum Abschied von allen Seiten. Währenddessen brachten hilfreiche Seelen die beiden Räume wieder in Ordnung und die künstlerischen Erzeugnisse in Sicherheit.

 

Am nächsten Morgen zeugten nur die leeren Bestände an Glühweinflaschen von der rauschenden Party. „Du hast was verpasst!“, hieß es, wenn jemand gestand, nicht dabei gewesen zu sein. Aber tröstet euch – die Tradition hat gerade erst begonnen…

 

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